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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
161
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ich drohend hinzu den Arm der Gerechtigkeit gegen ihnaufrufcn.

Von diesem Arme ward er, ungeachtet er uns auf keineWeise verfolgte, bald erreicht. Der Graf von Wartsteinmeldete mir ein halbes Jahr nachher: der Ritter sep we-gen ungeheurer Betrügereien in Untersuchung gerathcnund auf Lebenszeit zum Schiffziehen vcrnrtheilt worden.Es hatte sich bei seinem Proceß ausgewicsen, daß er niein Kriegsdiensten gestanden hatte, sondern ursprünglich einitalienischer Mäusefallen- und Hechclkrämer war."

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Ein Brosamlcin Moral.

Franz erzählte hierauf seine uns schon bekannten Aben-teuer, und die Wiedervercinten fühlten sich so unaussprech-bar selig, daß es Thorheit wäre, darüber viele Wortezu machen.

Unter der Zeit, als oben auf dem Schlosse gleichsamein Himmel geöffnet war, that sich unten in der Stadtfür gewisse -Ante eine Hölle auf.

Der Leser wird sich erinnern, daß die fürstliche Regie-rung einem Justizbcamtcn aufgctragen hatte, BullingsRänke und Verbrechen zu untersuchen. Der gcldtrotzigeMann machte sich, als er es erfuhr, wenig daraus. Erhoffte, de» Amtmann durch ein derbes Geschenk in eineKrähe zu verwandeln, die einer andern die Augen nichtaushackt- Doch weit gefehlt! Die abgesandte Spendungkam unberührt zurück, und der ehrliche Richter, durch die-sen Bcstechungsvcrsuch beleidiget, nahm sich um so mehr

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