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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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um diese amnuthige Besitzung beneide. Er sagten sie sei)ihm feil. Der Preis, den er forderte, war billig. Ichübcrschlng mein Vermögen; cs reichte hin, den Handel mitihm zn schließen, und Fehdingen ward mein Eigenthum.Doch bednng ich mir, nicht sogleich als Besitzer desselbenbekannt zn werden, sondern so lange, als es mir gefiele,für einen Bevollmächtigten oder Statthalter des Grafenzn gelten.

Dieser Vorsicht bedarf ich nun nicht mehr. Der Herzog,in dessen Diensten ich stand, ist todt; sein Nachfolger hatmich von aller Verantwortlichkeit über jene Nothwchr frei-gesprochen, und mir mein von seinem Vorfahr eingezoge-genes Vermögen zurückgegcben. Ich nenne mich von die-ser Stunde an wieder Falkcnbnrg: was nie geschehen wäre,wenn ich dich, mein Sohn, nicht gefunden hatte; und die-ses Glück verdanken wir einzig und allein dem HerrnBulling)"

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R o s a l i e.

Falkenburg erzählte jetzt seinem Sohne die Auftritte, dieer mit Herrn Bnlling gehabt hatte. Franz hörte nur mithalben Ohren darauf. Sein Herz, Geist und Sinn wa-ren bei Nosalien. Es wunderte ihn, daß der Vater ihrermit keinem Worte gedachte. Er wünschte, von ihr spre-chen zu hören, und fürchtete sich gleichwohl davor. JedenAugenblick wollte er nach ihr fragen, doch Muth undStimme fehlten ihm. Der Vater, der die Bewegungenseines Gemüths wahrnahm und die Ursache derselben leicht