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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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Wirksames für sie thun, und doch war es mein höchsterWunsch, sie aus den Händen ihrer Verderben» zu befreien.Ich entwarf, bei meiner damaligen Unkenntniß der Welt,wunderliche Plaue, und den wunderlichsten führten wiranS: Rosa und ich entflohen mit einander."

Was gibt's hier zu horchen?" schallte jetzt MoritzensStimme draußen vor der Thüre. Er trat ins Zimmer,und ehe er »och hier ein Wort sprach, umarmten sich dieentzweiten Freunde.

Da Hab' ich wieder ein Mal die Polizei in DeinemHause verwaltet;" sagte Moritz.Mich litt die Unruheüber unfern Zwist nicht in meiner Stube; ich ging fort,um mich mit dir zu versöhnen; und als ich hierher kam,fand ich Windmanteln mit dem Ohr am Schlüfsellochc."

Das ist mir nicht lieb;" sprach Franz.Ich erzählteeben meine Jugendgcschichte."

Und Windmautel wird sic bald weiter erzählen;" ver-setzte Moritz.Ich habe Dich längst vor diesem Schuftgewarnt. Doch jetzt kannst Du mit Sicherheit fortfah-ren. Ich stehe dafür, daß er heute nickt wieder horcht."

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Franz erzählt weiter.

Ich hatte mir von meinem wöchentlichen Taschengeldeeinen Schaß von fünfzig Thalern gesammelt, und meinjunger Verstand machte sich Rechnung, mit dieser Summeeine Reise von hundert Meilen zu bestreiten. Wir woll-ten uns in keiner nähern Gegend nicderlassen, um vorNachstellungen sicher zu sehn.