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digungsbericht, und versprach unterthänigst, die Gerechtig-keit zu handhaben.
39.
Der Äomödienzettel.
Franz erfuhr bald, daß man an der Hochzeittafel überihn gespottet und die Becher auf sein Verderben geleerthatte; er erfuhr es sogar von Mitschuldigen, die sich selbstals Sünder der Trunkenheit bei ihm anklagtcn, und drin-gend um seine Verzeihung und Freundschaft baten. Jenegestand er ohne Weigerung zu; doch über das letztere Ge-such, das eigentlich an seine Geldsache gerichtet war, er-klärte er sich nur mit einer stummen Verbeugung, die mannach Belieben auslegen konnte.
Moritz rieth ihm, sich nicht so geduldig beschimpfen zulassen, sondern Rache zu nehmen und sich furchtbarzu ma-chen, damit er nicht immer die Zielscheibe der Verläum-dung ftp.
„Sie straft sich endlich selbst;" antwortete Franz: „DerVerläumder gleicht einem Bogenschützen, der seine Pfeilegegen einen Felsen schießt, und von ihnen verwundet wird,wenn sie zurückprallen." —
„Ein artiges Bild!" sagte Lorenz: „Doch bin ich FreundMoritzens Mepnung: man muß loses Gesindel, das sichzu mausig macht, auf den Mund schlagen. Ich besitze inder Bibliothek meines Puppentheaters ein Possenspiel, daseine Satire auf jenen Hochzeitschmaus abgeben könnte,wenn besonders Sie, Herr Franz, Ihr poetisches Talent