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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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gegen ihn umgcstimint hatte. Sic versicherten einander:er solle doch im Grunde, wie sie gehört hätten, ein rechtwackerer Mensch scpn. Sic bereuten, daß sic von ihmübel geredet hatten, und waren sehr in Sorgen, er möchtees erfahren. Der Stadtschrcibcr widerrief feierlich seinkereat, und bat flehentlich, von dieser im Rausche began-genen Uebereiluug nicht zu sprechen.

38.

Dto frostige Brantnacht.

2>n Hochzeithause ging es indessen noch tumnltuarisch zu.Herr Bulliug ließ seiner Wuth freien Lauf. Er wollteTeller, Flaschen, Fenster und Spiegel zerschlagen. SeineFrau und Töchter mußten flehen und ringen, um ihn vonVerwüstungen abzuhalten. Der Dircctor hätte ihn durchein einziges Wort besänftigen können; aber er that csnicht. Er stand ruhig am Fenster, kehrte dem Tummelplätzeden Rücken und berechnete in Gedanken, wie viel einLot-teriegcwinn von zwanzigtansend Thalcrn, nach Wegfallder gewöhnlichen Abzugsgelder, betrage. Mehr konnte ervon seinem Schwiegervater nicht fordern; davon wollteer ihm aber auch keinen Pfennig erlassen.

Herr Jonas packte ihn unsanft am Arme und fragte:Was wird mit uns? Wollen Sie der verbürgten Summeoder meiner Tochter entsagen?"

Weder Ihr noch dem Gelde!" antwortete Schneller:Mir sind beide gewiß!"

Und beide sollen Sie verlieren!" rief Jonas.Ichdringe auf Scheidung und erkläre mich bankrott!"