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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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machen!" sagte Jonas, und krabbelte ihm freundlich denBart.Sie, mein theurer, werthcr Herr Schwiegersohn,erben sa doch einst mit Ihrer Frau mein ganzes BißchenHab' und Gut! Euch, ihr Kinderchen, zu Liebe errichteich ein Testament, setzte Wilhclmine» auf den Pflichtteil"

Recht schön!" fiel Herr Schneller ein:Aber, lieberPapa, im Betreff des Affecuranzscheins, bitte ich gehor-samst, auf baldige Auszahlung der mir verfallenen Summezu denken."

Der liebe Papa sah ihn an, als wollte er ihn mit denAugen ersteche», sprang auf, lief aus dem Zimmer undschlug gräßlich die Thur hinter sich zu.

Die Spielleute machten eben einen Versuch, durch denZauber der Tonkunst die Gährung der Gcmüther zu be-sänftigen.Schweigt, ihr elende» Fiedler!" brüllte sie Bul-liug an, und versetzte der brummenden Baßgeige einen sogrimmigen Fußtritt, daß sie in Stücken zerfiel. Mit Grau-sen fuhren die Musikanten von den Stühlen auf und ret-teten sich und ihre Instrumente durch schnelle Flucht.

Die Gäste tranken geschwind ihre Weingläser aus, undsuchten Hüte, Degen und Fächer zusammen. Jonas ging,wie blind und taub, mit großen Schritten ans und ab.Er schien das Gewühl des Aufbruchs nicht zu bemerken.Die Abschicdskomplimcnte begannen; er nöthigte niemand,zu bleiben. Sämmtliche Herrschaften, die sich darauf ein-gerichtet hatten, weit in den folgenden Tag hineinzu tan-zen und zu schmausen, mußten sich nach Hause begeben.Sie schämten sich, über die Straße zu gehen, und ihr früh-zeitiger Rückzug ward auch wirklich aus allen Fensternmit großen Augen angestaunt. Lustig aber war es, wiedas artige Sümmchen, das dem von ihnen verspottetenund verunglimpften Manne zugefallen war, sie Plötzlich