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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Polpkarp betheuerte, er sep so nüchtern, wie ein Fisch,und könne seit fünfzig bis sechzig Jahren vortrefflich lesen.

Aber cs ist nicht möglich!" sagte Madame Bulling:Mutter Negine muß das ja besser wissen!"

Ich wollte, daß sic der Henker sannnt ihren Kartenholte!" rief der Hochzcitvatcr, und fuhr so wüthend auf,daß der Stuhl hinter ihm umschlug. Er winkte dem Bräu-tigam. Sic gingen mit einander in ein Nebenzimmer.

Sehn Sie aufrichtig, Herr Sohn!" sprach der Altebittend:Haben Sie vielleicht das Loos an sich behalten?"Wollte Gott, Papachen, ich könnte mit Ja antworten!"sagte der Director:Aber ich war Ihnen, leider! gehor-sam; ich gab den Looszettel, den mir Franz übersandte,zurück."

Rasend möcht' ich werden!" schrie Jonas.Ich wollteden Menschen um einige Thaler bringen, und dadurch ge-winnt er zwanzigtauscnd!"

Herr Schneller spielte gelassen mit seiner Dose undzuckte die Achseln.

Zwanzigtausend! zwanzigtauscnd!" wiederholteJonas mit steigender Verzweiflung. Er stürmte dabei imZimmer herum, schlug sich vor die Stirn, riß die Westeauf, schob die Perücke von einem Ohre zum andern, undzerfetzte das Schnupftuch mit den Zähnen. Endlich warfer sich auf einen Stuhl, zog den Director neben sich undstreichelte ihm die Wangen.Söhnchcn," sprach er mitzärtlicher Stimme,nicht wahr, liebes, goldncs Söhnchen,Sie haben den Versicherungsschein, den ich im Scherz aus-stelltc, auch blos im Scherz angenommen?"Mitnichten, Väterchen!" antwortete der Director:Eswar Ihr und mein voller Ernst!"

Nun, so lassen Sie uns jetzt ein Späßchen daraus