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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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Sic nicht! Ich will auch den Tänzen, die es geben wird,in meinem Stuhle gelassen Zusehen."

Und ans diesen Posten begab er sich nun wieder.

Franz glaubte, die Feindseligkeiten würden unter Schnel-lers Panier mit verstärkter Thätigkcit fortgehen; aber dieStein- und Feuerwaffen ruhten; cs begann dagegen einstiller Federkrieg. Mit eherner Stirne erschien BullingsAnwald vor dem versammelten Senat, legte demselbendas geräucherte Privilegium vor, und übergab dabei eineweitläufige Deduction, worin er sagte: es scy unbegreiflich,wie die hochprcisliche Landesregierung dem Herrn Franzdie Erlaubnis), sich als Kaufmann in Fehdingen niederzu-lassen, habe ertheilen können, da doch Herr Jonas Bul-ling durch jenen Gnadenbrief das Recht des Alleinhandelsvon seinem Schwiegervater geerbt habe. Das Endevom Liede war eine Bitte an den wohlweisen Rath: so-gleich mit der Hand der Gerechtigkeit den neuen Laden zuschließen, und dann, mittelst gehorsamsten Berichts, bei derLandesregierung darauf anzutragen, daß Franzens erschli-chenes Privilegium wieder vernichtet werde.

Die guten, frommen Raths Herren (die, kürzlich vonHerrn Bulling beschenkt und zu Tische geladen, seinesWeibes Beleidigungen völlig verziehen und vergessen hat-ten) freuten sich kindisch über die herrliche Urkunde, die,ihres Erachtens, dem werthcn Gönner und Freunde einenvollständigen Sieg über seinen Feind verschaffen mußte.Ungleich kälter nahm sie der Stadtdirector auf. Er warsogar frech genug, einige leise Zweifel gegen ihre Aecht-heit fallen zu lassen. Herr Bulling, sagte er, habe ihmschon vor einiger Zeit das Dokument gezeigt, doch findesich, seines fleißigen Nachsuchens ungeachtet, im Rathsar-chive kein Wort davon. Es sey indessen wohl möglich,