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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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Jch mit ihm kämpfen ? Das fällt mir nicht ein!Ich stehe nur fest und lache über seine Angriffe."

Aber was nutzt das? Du bist seit dem Tage, dawir hier eintrafcn, Deinem Ziele noch um keinen Schrittnäher gekommen."

Wie? Sah ich sie seitdem nicht vier Mal und er-fuhr ihren Namen? Sprach ich nicht mit dem Vater,und ward von ihm, nach seiner Art, gut genug ausge-nommen? Fragte nicht Rosalic bei der Soldatenwittwenach mir? Verändert nicht, wenn wir uns begegnen, ihrGesicht die Farbe? Und schießt nicht die alte Gouvernanteimmer wildere Blicke auf mich?

Ein köstlicher Gewinn, der letzte!" rief Moritz mitlautem Gelächter.

Das verstehst Du nicht!" sagte Franz.Der Gouver-nante Zorn ist ein sicheres Merkmal von des MädchensLiebe."

Das Gespräch lenkte sich nun wieder auf Bullings Be-fehdungen. Franz hatte den Einfall, einen höflichen Briefan ihn zu schreiben, und ihn, ohne Erwähnung der schonvorgcfallenen Feindseligkeiten, um nachbarliche Freundschaftzu ersuchen.

Vergebliche Mühe!" sagte Moritz.

Wenn auch;" erwicderte Franz.Ich thue das Meinigc,und beweise mich.friedliebend."

Er schrieb den Brief, und fertigte seinen Ladendicnerdamit ab.

Monsieur Windmantel war ein junger, schlanker, wohl-gebildeter Bursch, der sich recht artig zu benehmen wußte.Er hatte das Glück, daß ihm, als er Bullings Schwellebetrat, das freundlichste Gesicht des Hauses entgegen kam.Ueberrascht, ein so schönes Mädchen in Fehdingen zu sin-