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überliefern; aber er bat fußfällig um Pardon, bekannte,daß er von Bulling gedungen sey, und warnte vor grö-ßerm Unheil. Er wisse, sagte er, daß ein Hauptbösewicht,der zur Bande gehöre, ihnen einen rothen Hahn auf'sHaus setzen wolle.
„O, ihr Schelmcnpack!" sagte Lorenz, und strafte mitseinem Stocke den Sünder weidlich ab. Dann ließen sieihn laufen, um den Mordbrenner, den sie in ihre Gewaltzu bekommen wünschten, durch die Gefangennchmuug sei-nes Spießgesellen von seinem Vorsatze nicht abzuschreckcn.
Der Fcnsterkanonircr ging am frühen Morgen zu Bul-ling, berechnete sich mit ihm über die erhaltenen Schläge,und empfing die tarmäßigen Gebühren; doch verschwieg erweislich, daß er die Geheimnisse des Bundes »erreichen hatte.
28.
Es entspinnt sich ein neuer Liebeshandel.
„Hab' ich Dir nicht alles prophezeit?" sagte Moritz zuFranz, als er ihm am Morgen die Begebenheit der vori-gen Nacht gemeldet hatte. „Ich, an deiner Stelle, bötenoch heute meine» Laden in den Zeitungen zum Verkaufaus." —
„Ei, warum nicht gar!" antwortete Franz. „Um keinenPreis ist er mir seil! Ich habe die Sache nun einmal un-ternommen, und will und muß sie durchsetzen. Was würdeJonas Bulling frohlocken, wenn ich ihm aus Feigheit denSieg so leicht machte!" —
„Franz, sage was Du willst: es ist ein toller Streich,daß Du, vor dem die ganze Welt offen liegt, in diesemErdenwinkel mit einem elenden Krämer kämpfst!"