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daß sie ihn einst einen Augenblick aus der Straße, indemer bei der Wohnung der Wittwe vorüber gegangen scy,und dann auf dem Schlosse gesehen habe. Hermann schwiegberuhigt; aber nun fing Rosalie an, im Stillen über seineFrage zu grübeln.
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Der geräucherte Gnadenbricf.
Die Hauptmaschinc, womit Herr Jonas das neue Pri-vilegium umzustürzcn hoffte, befand sich bei dem Advoka-ten Rauf in der Arbeit. Dieser geschickte Mann fiel so-gleich, als ihn Jonas zu Rathe zog, auf den glücklichenGedanken, im Namen eines vor beinahe fünfzig Jahrenverstorbenen Landeöfürstcn einen Gnadenbrief auszuferti-gen, worin dem Vater der Madame Bulling (der damalsAlleinhändler in Fehdingen war) sammt seinen Nachkom-men ein ausschließliches Handelsprivilegium in dieser Stadterthcilt wurde. Zu diesem Behuf studirte Herr Rauf dieein wenig aus der Mode gekommenen Schriftzügc der da-maligen Zeit, malte sie mit gelblicher Tinte nach, und be-festigte unter das Dokument die papierne Larve eines inWachs abgcdrückten Rcgierungsfiegels, die er von einerandern Urkunde sauber abgelöset hatte.
Da aber bei dem allen sein Machwerk wegen des fri-schen Papiers eine jugendliche Gestalt behielt, so hängteer die Schrift einige Tage in den Rauchfang. Sie ge-wann ans diese Art ein so altes und ehrwürdiges Anse-hen, daß er keinen Augenblick zweifelte, der Regierungselbst, die das Privilegium vor fünfzig Jahren ausgefer-tigct haben sollte, einen blauen Dunst damit vor den