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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
75
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Muth! Die Hand des Hoch sic n ist nicht zumHelfen verkürzt; und ich verspreche mir jetzt umso mehr in allen meinen Geschäften den Segen desHimmels, da sich Menschen unterfangen, an demUmsturz meines Wohls zu arbeiten."

Diese Note übersandte er dem nächsten Zeitungscomtorzum Druck, und der Geschichtschreiber des Fchding'schenKrämerzwistcs erinnert sich selbst, sie gelesen zu haben.

22 .

Der Alte vom Berge.

Es müßte wohl mit einem Wunder zugcgangcn scpn,wenn Franz, da er nun schon wieder vier und zwanzigStunden in Fehdingen war, die Soldatenwittwe nochnicht besucht hätte. Er that dieß gleich nach seiner An-kunft.O mein gütiger Wohlthätcr!" schrie sic freudigauf und küßte ihm schneller, als er es verhindern konnte,die Hände.Ich verdanke den kräftigen Speisen, die Sicmir täglich aus dem Gasthofe zugeschickt haben, die wie-derkchrcnde Gesundheit meiner zuvor halbverhungertenKinder."

Das freut mich;" sprach Franz:aber ich bitte, keinWort weiter darüber! Was macht das edle, liebe Mäd-chen vom Schlosse?"

Die himmlische Seele!" sagte die Wittwe.Sie hatmich während Ihrer Abwesenheit fleißiger als jemalsbesucht, und oft, recht oft, hinter dem Rücken der altenDame nach Ihnen gefragt."

Nach mir?" rief Franz mit freudigem Erstaunen.