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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Töpfchen voll Sprup aus der Hand, und verließ nachdiesem Triumphe die Gegend. Franz rief das weinendeKind in den Laden zurück und ersetzte ihm zehnfach seinenVerlust.

Sobald Jonas heim kam, befahl er seiner Frau undaltern Tochter, des Direktors Magd durch ein kleinesGeschenk an sich zu locken, und über alles, was sie indem neuen Laden gesehen und gehört habe, genau zu be-fragen. Hierauf ließ er einen etwas übel berüchtigten Ad-vokaten, Namens Rauf, zu sich rufen, und schloß sich mitdem alten Rabulisten und Monsieur Polykarp ein. Diegeheime Confcrcnz dauerte mehrere Stunden. Indessenward Schnellers Dienstmädchen, das durch einen glückli-chen Zufall den Kommissaren in die Hände lief, ausführ-lich vernommen, und nachher getreuer Bericht erstattet.

Was?" rief Bulling:Noch mehr Maaren willder Mensch einschlcppcn? Und sogar zu Schiffe will er siekommen lassen? Ha! das soll er sich unterstehen! DerStrom ist mein! Er trug seit Menschengedcnken nurmeine Maaren, und so soll es und muß cs bleiben!"

Auch über die Lottcricloose gericth er in Eifer. Erwar bisher in Fehdingen und der umliegenden Gegendder Einzige, der mit diesen Papieren Geschäft machte;doch nun war zu befürchten, daß alle die Leute, die seitvielen Jahren bei ihm Reue und Aergcrniß theuer ge-kauft hatten, der neuen Glücksbude zncilen würden. Da-rum fand er für nöthig, einen öffentlichen Aufruf an seineLottcrickunden ergehen zu lassen, und er entwarf ihn aufder Stelle mit folgenden Worten:

Ich mußte bisher häufige Klagen vernehmen, daßman in meiner Lotteriekollekte mehr Nieten als Ge-winne ziehe; aber man verliere deßhalb nicht den