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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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zu täuschen und seine Flucht vor rhncn zu bemänteln,bückte er sich zu seinen Schuhschnallen hinab, als sey daeine Unordnung vorgefallen, die er unverzüglich abstellenmüsse.

Jonas, mit Luchsaugen begabt, sah ihn ausrcißen undwußte recht gut, wo er sich incognito aufhielt; doch gabsich Jener das Ansehen, als hätte er nichts davon bemerkt.Er ging, immer mit dem Stocke in der Luft fechtend,strack und rasch auf das Soldatcnfutteral zu, und schlug,als er cs erreicht hatte, so geschickt in eine da stehendePfütze, daß der aufspritzcnde Kothregen nicht ihn traf,sondern ganz dem Director zu Theil wurde. Nach dieserwohlgelungenen Heldenthat, die er im steten Gehen aus-führte, lächelte er hämisch in den Bart und schritt weiter.

Der unglückliche, vom Fuß bis zum Kopf nasse undgctiegerte Director fluchte schrecklich in Gedanken, rei-nigte Gesicht und Kleider, so gut es mit dem Taschen-tuch«: möglich war, und enteilte schamroth, mit zur Erdegeschlagenen Blicken. Er mochte gar nicht sehen, wie anFenstern und Thürcu gelacht wurde.

Während der Zeit setzte Bulling seinen Rcnomistenzugnach Franzens Hause fort. Das Schild war ausgehan-gen. Er starrte es eine Weile an, als wollt' er es mitden Brcnnspiegcln seiner flammenden Augen vernichten.Dann strich er einige Minuten lang wie ein streitlustigerBramarbas vor dem Laden hin und her, und wetzte denStachel seines spanischen Rohres aus dem Steinpflaster.Franz und Moritz beobachteten hinter einem Fcnstervor-hangc seine Aussonderungen, und belustigten sich herzlichdaran, ohne den hingcworfenen Fehdehandschuh auszuheben.Zuletzt entlud er sich seines Grimms an einem unschuldi-gen Kinde, das aus dem Laden kam. Er schlug ihm ein