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Mama; doch verdiente das hoffnungsvolle Töchterlein mitdieser Nachahmung schlechten Dank. „Halt's Maul, ein-fältiges Ding!" schrie die Mutter, und schlug »ach ihr:„Du bist an dem Unglücke Schuld! Dein lumpiger Freier,der Director, rächt sich jetzt für de» Korb, den wir ihmaus Sorge für dein Wohl aufpackten." —
„Gott verdamm' ihn und den Faßmann!" rief Jonas:„Sie haben den Handel gemeinschaftlich angesponncn; abersie sollen die Freude nicht haben, daß ich mich darüber er-boste. Ich erkenne den Quidam, den sie gegen mich insFeld stellen, gar nicht für einen Kaufmann an, und werdeihn — soll's auch mein halbes Vermögen kosten — ganzgemächlich wieder aus der Stadt hinaus manövriren." —„Eine schöne Bande zusammen!" fiel Madame Bullingrin: «Der Straßenräuber — der Kaufmann —"
„Nenn' ihn nicht so!" fuhr sic Jonas an: „Ich habeschon erklärt, daß ich ihn nicht dafür anerkenne." —„Nun, ich wollte sagen: der Alte vom Berge und diebeiden Gelbschnäbel, die bei Faßmaun logirten, gehörenvermuthlich zu Einer Bande, und haben sich hier zusam-menbestellt, um uns auszuplündcrn." —
„Ei, ei, Madam!" sprach der regierende Bürgermeister,der die ihm ins Angesicht geworfene Haube noch nicht ver-gessen hatte: „Halten Sie Ihre Zunge im Zaum! DieWände haben Ohren, und es können verdrießliche Jnju-rienklagen daraus erwachsen." —
„Das kümmert mich nicht so viel!" kreischte die Furie,und schlug dem Warner ein Schnippchen: „Ihr alle, wieIhr da steht, sepd Jaherren, Maulfreunde, Strohköpfe,feige Memmen!"
Lonlilieiii'e sommtl. Schr. IX. Dd.
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