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ren und die Hintermänner ihre Vordermänner fest amRocke hielten, um sich nicht von ihnen den Rang «blau-sten zu lassen, so kamen sie alle zugleich bei Bullings Hausean, stürmten hinein, und drangen, ohne sich mit Klopfenan die Thür aufzuhaltcn, in seine Wohnstube, wo er sicheben zu Tisch gesetzt hatt, um sein Lieblingsgericht, einenköstlichen Pudding zu verzehren.
„Gott bewahre mich in Gnaden!" fuhr er auf: „habenwir denn schon die Hundstage, daß Ihr allesammt närrischgeworden sepd? Oder habt Ihr kein Brod zu Hause? —Hier ist für Euch nicht angerichtet! —
Die Wettlänfcr waren so entathmet, daß sie nicht so-gleich antworten konnten. Sie ächzten nur mit kläglichenGebcrden unverständliche Töne hervor. Jonas, der nachseinem Pudding lüstern war, sprang zornig vom Stuhle,um das ganze Rathskollegium zur Thür hinauszuschie-ben. Doch che er sich noch an seiner Obrigkeit vergriff,gewann einer der Herren die verlaufene Sprache wieder.„Liebster Herr Bulling!" begann er keuchend: „Wir begeh-ren nichts von Ihrer Mahlzeit, die Ihnen der Himmel seg-nen mag; aber ein heilloser Fremdling versucht es, Ihnenvom Brode zu helfen." — Und nun erzählten alle zugleich,was aus dem Rathhause vorgcgangen war.
Mit großen, stieren Eulenaugen, zitternden Lippen undgeballten Fäusten stand Jonas und hörte schweigend zu.Aber um so mehr tobte seine Frau. Sie riß sich vorWuth die Haube vom Kopfe, warf sie dem regierendenBürgermeister ins Gesicht, fluchte und betete durch einan-der, und stieß rechts und links Tische und Stühle überden Haufen, um ungehindert die Stube durchrasen zu kön-nen. Wilhelmine flüchtete still in einen Winkel. Dorotheehingegen stellte sich beinahe eben so ungeberdig, als die