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baaren Besitz einer Summe von dreitausend Thalern er-weise, und zweitens, seinen Kaufladen jcnseit des Stromesanlegc. — Nun ist er zu jeder Stunde bereit, Ihnen einTausend mehr, als nöthig wäre, vorzuzeigcn, und zu sei-nem Laden hat er das Faßmann'sche Hans, in der Nach-barschaft des schwarzen Ritters, gcmicthct: also sind dieihm auscrlcgten Bedingungen erfüllt. Er kann daher, ohneHinderniß und Anfechtung, sein Gewölbe von Stund' aneröffnen, und er wird es thun, da er schon mit den nö-tigsten Waarcu versehen ist." —
„Was der Teufel! Die Maaren schon da? — O Je-mine! das muß Herr Bulling augenblicklich erfahren!"
Mit diesen Ausrufungen griffen die Rathsherren hastignach ihren Hüten und Stöcken, und stürzten, wie Ameisendurch einander wimmelnd, aus dem Zimmer.
„Lassen Sie die Pinsel laufen!" sprach der Director zuunfern Freunden: „Es sind Schwachköpfe, die bloß darum,weil Bulling reich ist, nach seiner Pfeife tanzen. Docher und seine Speichellecker sollen Ihnen, mein weitherHerr Franz, kein Härchen krümmen: dafür steh' ich, sowahr ich ein ehrlicher Mann bin! — Wenn Sie's erlau-ben, werde ich mir diesen Nachmittag das Vergnügenmachen, Ihre schöne Einrichtung in Augenschein zu neh-men." —
Franz antwortete, wie sich's gebührt, und so trenntensie sich.
Indessen gab es auf der Straße ein lustiges Schauspiel,die alten, steifbeinigen Rathsherren mit einander Wettren-nen zu sehen. Jeder wollte das Verdienst haben, demhohen Patron zuerst die wichtige Nachricht zu bringen,und seinen gehorsamsten Diensteifer dadurch an den Tagzu legen. Da sie aber insgesammt nicht schnellfüßig wa-