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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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griff und hielt ihn am Kragen, und schrie mörderlich:Hülfe! Hülfe!"

Der Mensch ist toll!" sagte der Fremde, und rangmit dem Häscher. Doch dieser ließ nicht ab; und soschleppte ihn der stärkere Mann, wie ein wildes Schweinden verfangenen Jagdhund, auf die Straße hinaus. Esliefen Leute zu.Haltet den Räuber!" schrie Polykarp.Der Unbekannte ward übermannt und ins Gefängniß ge-gcführt.

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Ein Hausmittel für Obrigkeiten, sich von über-lästigen Menschen zn befreien.

Zum Unglück war der Stadtdircctor verreist, und manerwartete ihn erst in einigen Tagen zurück. Der indessenam Ruder sitzende Bürgermeister, ein ehrlicher Handwerks-mann, war über den wichtigen Vorfall, der sich unterseiner Regierung begab, in größerer Angst, als der Ge-fangene. Dieser hatte sich bei ihm als Marioncttenspielergemeldet, und um die Erlaubniß, sein Theater in Fehdin-gen anfzuschlagen, angesncht.Seht die Schlange unterBlumen!" sagte der Csnsul, als ihm Schnellcrs Protokollvon dessen Schreiber vorgelegt wurde. Er befahl, denArrestanten mit schweren Hand- und -Fußschellcn zu fesseln,und meldete dem Stadtdircctor durch einen Eilboten, wassich in der guten Stadt Fehdingcn zugetragen hatte.

Herr Schneller kam und sah sich mit Verdruß in eineunangenehme Lage verwickelt. Er konnte nicht laut be-kennen, daß er eine falche Registratur geschmiedet hatte;