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Wem das Geld so zufliegt, der kann's leicht wcgwerfen,um ein Vater der Armen zu heißen." —
Ueberhaupt konnte Madame Bnlling nicht leide», daßvon irgend einem Menschen etwas Gutes gesprochen wurde.Da schlug sie gleich mit einem zerschmetternden Aber,wie mit einem Blitzstrahl, dazwischen, und verwandeltedurch bösen Leumund Weiß in Schwarz. Sie selbst stelltesich bisweilen, als lobte sie; doch plötzlich warf sie alles,was sie eben Rühmliches gesagt hatte, durch ein Aberwieder zu Boden, und nun traf der Pfeil der Vcrläum-dung um so gewisser sein Ziel.
Mit solcher Scheinliebe der Tugend und Gerechtigkeitstrebte die Heuchlerin, deren hämische Klatschsucht die Gei-ßel des Städtchens war und rastlos den Hausfrieden vie-ler Familien störte, »ach dem Nus einer strengsittlichen,aber gutmüthigen Frau, und es fehlte ihr, wie allen rei-chen Leuten, nicht an Schmeichlern, welche sie, als dasMuster eines edlen Weibes, ins Angesicht lobten.
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Die ungleiche» Schwestern und Monsieur Po-- lykarp.
Dorothee, Herrn Bullings ältere Tochter, war — unddas ist genug von ihr gesagt — ein sauerer, nicht weitvom mütterlichen Stamme gefallener Apfel, in den HerrSchneller dennoch muthig beißen wollte. Aber die Ael-tern versagten ihm diesen Genuß, weil er zwar in Feh-dingen den größten Titel, aber einen ziemlich unbedeuten-den Gehalt hatte.