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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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auch, wenn er sie recht innig verehren sollte, keinen Fle-cken von Liberalität an sich haben.Ein Kaufmann,"sprach er oft,muß Vater und Mutter verlassen undseiner Kasse anhängen."

Sein Acußerliches entsprach dem Innern. Wer jemalseinen recht stammhaftcn, breitschulterigen Markthelfcr oderBierschröter beobachtete, der hat ein richtiges Bild vonihm. Er war, um auch darin englische Sitten nachzuäf-fen, ein starker Flcischesser, arbeitete dabei unanständiglaut mit dem Munde, und nannte jeden einen Hungerlei-der, der feiner und mäßiger. So trug er auch ge-wöhnlich einen kurzen, runden Stutz, weil er gehört hatte,daß sich viele Kaufleute in England und Holland solcherPerücken bedienten. Sein Hut war, wie er aus den Hän-den des Fabrikanten kam, in ein ungeschicktes Dreieck zu-sammengedrückt und geheftet. Er selbst hatte sich mit die-ser Arbeit befaßt, um die Kosten einer künstlichem Ge-staltung zu sparen, und durch die schonungslose Scheeredes HutstaffirS nichts umkommen zu lassen, was doch ein-mal bezahlt war. Die braune Lcibfarbe der Fleischer warauch die scinige; und er trotzte mit eiserner Anhänglich-keit an einen uralten Kleidcrschnitt, dem kostspieligen Wan-kclmuth der Mode.

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Fchdingens Oberrichterin und Geißel.

Madame Bulling, in Fehdingen geboren und erzogen,hatte beinahe ihr Leben lang der Stadt Weichbild nichtüberschritten. In ihren jungfräulichen Jahren schmückte