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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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Herr Jonas Bulling, wie er leibte und lebte.

Um indessen, bis sie zurück kommen, nicht müßig zusepn, wollen wir uns mit Herrn Bnlling und seiner Fa-milie näher bekannt machen.

Sein Großvater, weiland ein brittischcr Seemann, hatteeinst mitten auf dem Meere das Unglück, über Bord zufallen. Schon sperrte ein ungeheurer Wallfisch (doch nachandern Nachrichten war es nur ein ganz gewöhnlicherHai) den Rachen auf, ihn zu verschlingen; aber die ent-schlossenen Schifflentc gaben, statt seiner, dem Secriesenein paar eiserne Kugeln zu kosten, und rettete» ihren wer-then Kameraden aus der doppelten Todesgefahr. Er thatauf der Stelle das feierliche Gelübde, seinen künftigenerstgebornen Sohn Jonas zu nennen, um ein Andenkenzu stiften, daß er einst nahe daran gewesen war, dasSchicksal des biblischen Jonas zu haben.

Als der Seefahrer das feste Land wieder betrat, nahmer ein Weib, und das gebar ihm einen Sohn, den er*Jonas nannte.

Diesen Jonas spie der Wallfisch England aus, undwarf ihn nach Deutschland hinüber.

Er begleitete nämlich den Sohn eines reichen LondnerSchuhmachers, als Bedienter, auf Reisen, und hielt sichmit demselben einige Jahre in Deutschland auf. Hier ge-fiel's seinem Gebieter, weil man in den meisten Städten,die er besuchte, so schwach und demüthig war, den unge-zogenen Lassen, der das Handwerk seines Vaters gelernthatte und an Unwissenheit und Rohheit manchen deutschenSchuhknecht übertraf, als einen edlen Lord zu verehren.