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Mann war Soldat und bekam seine Löhnung prompt undrichtig; drum war's seine verdammte Schuldigkeit, sichtodtschießen zu lassen. — Die beiden Frauenzimmer, diesich bis jetzt nicht in die Sache gemischt hatten, schauder-ten bei diesen grausamen Worten und ermahnten ihn sanft,sich menschlicher gegen mich zu betragen — Warum dasnicht? crwiedert' er spöttisch: Ich will der guten Fraunichts thun, als sie auspsanden lassen. — Das jungeFrauenzimmer griff, ohne ihm zu antworten, in den Strick-beutel, und legte zwei harte Thalcr — so viel betrug ge-rade meine Schuld — auf den Tisch. Er raffte sic ge-schwind weg, als fürchtet' er, sie möchten ihm wieder ge-nommen werden. — Gnt! sprach er, zu mir gewandt:lieber diesen Punkt sind wir nun ins Reine. Aber un-tersteht Euch hinfort nicht, irgend einem Reisenden, derEuch um einen Gasthof befragt, den schwarzen Ritter, zumNachtheil meines goldncn Schiffes anznpreisen: sonst werd'ich Euch für diese Augendienerei bei dem werthen HerrnFaßmann zu strafen wissen. — Mit diesen Worten ginger trotzig fort und konnte sich kaum überwinden, den Hutwieder ein wenig gegen die Damen zu rücken." —
„O, der Gefühllose!" sprach Franz. „Aber was hattendenn die Frauenzimmer mit einander? Es schien unterihnen, als sic fortgingcn, ein Zwiespalt zu herrschen. DieAlte redete viel, und es waren, nach ihren Geberdcn zuschließen, keine freundlichen Worte." —
„Ach, freilich wird sie gescholten haben!" antwortete dieWittwc: „Sic liebt die Sparsamkeit, und sieht nicht gernGeld verschenken, wenn sie auch selbst nichts dazu bei-trägt." —
„Die Bezahlung dieser Schuld lag eigentlich mir ob;"