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men. Ihnen nachsehend, stand die Hausbewohnerin ander Thüre mit einem Thränentuche in der Hand. Allesdas beobachtete Franz nicht ohne eigene Unruhe; und hätteer auch zuvor den Muth gehabt, den Damen unter dieAugen zu treten, so war' er durch diese bedenklichen Er-scheinungen furchtsam geworden.
Das einzige, was er wagte, war ein Gang in die Hütteder armen Frau.
„Ach, mein lieber Herr!" rief sie ihm entgegen: ichhabe jetzt Ihretwegen einen harten Stand gehabt; aberSic sind freilich ganz unschuldig. Denken Sie, wie mirsging! Es ist ein Elend in kleinen Städten: man darfkein Wort sprechen, so erfährt es gleich die ganze Gemeine.
— Sie erinnern sich, daß ich Ihnen gestern vor meinerHausthüre den Rath gab, lieber im schwarzen Ritter, alsim goldenen Schiff einzukehrcn. Dieses Gespräch muß ir-gend ein hämischer Mensch im Vorbeigehen behorcht unddem Kaufmann Bulling hinterbracht haben: kurz, er kamvor einer Viertelstunde in meine Stube gepoltert, lüftetevor den Damen, die mich eben besuchten, nur ein wenigden Hut, fuhr dann auf mich los, und mahnte mich umeinige Thaler, die ich ihm nach und nach für Maarenschuldig geworden war. Erschrocken bat ich. um Nachsicht.Keine Stunde! war seine Antwort: Geht zum GastwirthFaßmann, dem Ihr Reisende zuweiset, und laßt Euch da-für besolden: so bekommt Ihr Geld, mich zu bezahlen. —Herr Bulling! sprach ich weinend: verfahren Sie nichtso hart mit mir! Sie kennen meine Armuth, Sic wissen,daß mein seliger Mann hier vor der brennenden Brückeniedergeschossen ward, als er und seine tapfcrn Kameradendie Stadt gegen den eindringenden Feind vertheidigten.
— Ha! was geht das mich an? fiel Bulling ein: Euer