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alle Fenster, und ging dann des Weges, den die beidenFrauenzimmer genommen hatten.
Auch Franz hatte Lust, einen Spaziergang nach jenerGegend zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, dem HerrnJonas zu begegnen, war etwas abschreckend; doch gab erdeßhalb sein Vorhaben nicht ans. Er ging nach einigenMinuten aus und sandte die Augen so weit als möglichauf Kundschaft vor sich her.
Sie entdeckten Anfangs weder Gutes noch Böses. Sokam er bis in die Nähe des Hauses, wo ihm beim letztcrnSonnenuntergang eine Sonne aufging; aber er wagtesich nicht völlig hinan. In einem weiten Bogen cs um-kreisend , hob er erst, als er einige hundert Schritte vor-bei war, die gesenkten Augen zu einem Blick ans dieThüre, und mit Erstaunen sah er den Herrn Bulling her-aus kommen.
Er schien in einer starken Gcmüthsbewegung zu sepn.Sein finsteres Gesicht glühte dunkelroth, seine Schritte wa-ren heftig, und er sprach mit sich selbst. Plötzlich blieb erstehen, nahm aus der Westentasche zwei Stuck harte Tha-lcr, legte einen nach dem andern auf das vorderste Glieddes linken Zeigefingers, und klopfte mit einem kleinenSchlüssel an beide Münzen, um ihre Aechtheit zu prüfen.Sie bestanden wahrscheinlich in diesem Examen; denn ergab ihnen durch Kopfnicken eine gute Censur, und gingmit etwas mehr Ruhe weiter.
Bald darauf traten die Schloßdamen aus dem kleinenHause, und auch ihnen sah man es an, daß etwas Unge-wöhnliches darin vorgefallen sepn mußte. Die Alte schaltmit lebhaftem Händespiel die ganze Straße hinab, obgleichdas Mädchen ihr mehrmals einen Finger liebkosend aufden Mund legte, um den Strom ihrer Verweise zu hem-