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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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damit ein ansehnliches Waarenlager ausgestellt, und demHerrn Jonas in allen gangbaren Artikeln die Spitze ge-boten werden könne. Dieses Erbieten nahm Franz mitDank an. Sie gingen dann hinunter zum Wirth, umüber verschiedene Punkte seinen Rath zu vernehmen, undsich besonders von ihm eine bequeme und zur Anlegungeines Kaufladens schickliche Wohnung Vorschlägen zu lassen.

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Grober Uebermuth.

Herr Faßmann saß wieder wie eingefroren in seinemLehnstuhle; doch er thaute plötzlich auf, als man ihm dievorhabende Erfüllung seines am vorigen Abend geäußer-ten Wunsches bekannt machte. Mit einem Frcudengeschreifuhr er empor und umarmte den angehenden Kaufmann.Goldmännchen!" rief er:womit kann ich dienen? Ichschaffe Geld und Kredit, und lause für Sie, wcnn's-thig ist, zwanzig Meilen, ungeachtet ich nicht gern einenSchritt gehe."

Franz lehnte das alles ab, und erbat sich bloß, ihmden kürzesten Weg zur Erlangung der Handelsfreiheit zuzeigen, und für sein Unterkommen in einem anständigenund geräumigen Hause zu sorgen.

Nichts leichter, als das!" sagte Faßmann.Ich besitzeselbst in der Nähe ein schönes Haus, das für einen Kauf-mann trefflich paßt, und es sicht Ihnen, znm Kauf oderzur Miethc, für ein Spottgeld zu Diensten. Auch bürg'ich Ihnen für die Erlaubniß, Handel zu treiben. Dazuwird uns der Stadtdirektor Schneller mit Vergnügen ver-