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sep die Kaufmannsmaske sehr bequem, um sich unter der-selben in Fchdingcn aufzuhalten; denn als Müßiggängerwürde er für einen abenteuernden Glücksjägcr gehaltenwerden, und sich dem Vater und der Tochter übel em-pfehlen. —
Diese Beichte entdeckte Moritzen nichts Nenes. Er hattelängst, wie seine Neckereien bewiesen, einen richtigen Blickin das Herz seines Freundes gcthan, und gestand ihm zu,die schöne Burgbcwohnerin scy eine sehr liebenswürdigeGestalt, und das allgemeine Lob ihrer Gutmüthigkeit machesic doppelt anziehend. Allein er gab zu bedenken: eswerde ihretwegen manchen harten Kampf setzen, und derAusgang der Sache scp zweifelhaft; denn der Alte vomBerge könnte ja wohl eine verkappte hohe Standespersonscyn, die sich nicht herablassen würde, einen kleinstädtischenKrämer mit der Hand ihrer Tochter zu beehren. Ueber-dieß werde Jonas, auf seinen verjährten Alleinhandel ei-fersüchtig, keinen Nebenbuhler dulden, sondern sein Mög-lichstes thnn, ihn zu verderben. —
„Das alles schreckt mich nicht;" sagte Franz. „Es istbeschlossen, und Du kennst meinen Sinn."
„Er ist eisern, das weiß ich;" erwiederte Moritz. „Unddarum will ich's auch nicht weiter versuchen, ihn zu beu-gen." —
Sic besprachen sich nun über Franzens häusliche Ein-richtung. Sein ganzes Vermögen bestand in zweitausendThalern, die ihm der kurz zuvor verstorbene reiche Vaterseines Freundes im Testamente vermacht hatte. Moritz(der, als einziger Sohn und Erbe, in den blühendstenUmständen war) erbot sich, diese noch nicht ausgczahlteSumme sogleich herbeizuschaffen, und noch eben so vielans eigenen Mitteln, als nnzinSbares Darlehn bcizufügen,