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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Spezerciwaarcu, mit Holz und Gesangbüchern, mit Ge-treide und Schuhbürsten kurz, mit allem, was derMensch braucht, um jeden Heller und Pfennig, der imStädtchen ausgcgeben wird, in seinen Kasten zu bannen.Doch damit ist der Nimmersatt nicht zufrieden. Er sahseit langer Zeit meine Wirtschaft mit schelcn Augen anund bewegte Himmel und Erde, um auch die Gastgercch-tigkcit zu erhalten. Es gelang ihm; ich mußte leiden,daß er sein goldnes Schiff zimmern und vom Stapel lau-fen ließ, und muckte nicht dagegen. Daß er aber, wie einBandwurm, alle Nahrung an sich zieht daß er michund mein Gasthaus verleumdet, und die niedrigsten Kniffeanwendct, seinen Pachtwirth reich und mich arm zu ma-chen: das ist schändlich und darüber brcch' ich ihm nochden Hals!"

Er wollte jetzt wieder vom Stuhl aufspringen: dochwährend der dazu nöthigen Anstalten besann er sich an-ders, fiel in seine alte Lage zurück und fuhr fort:Ichbin nicht rachsüchtig, das weiß der Himmel! ich binauch- gewisser Maßen zu bequem dazu, denn ich gehe nichtgern einen Schritt: könnt' ich aber dem alten Jonas ich nenn' ihn am liebsten so, weil ich weiß, daß ersich über seinen schnurrigen Vornamen ärgert könnt'ich ihm ans irgend eine Art Gleiches mit Gleichem ver-gelten, mich sollte keine Mühe verdrießen. Hätte doch nurein unternehmender Mensch den glücklichen Einfall, sichhier als Kaufmann zu setzen! Ich wollt' ihn mit Rath,That und meinem ganzen Vermögen unterstützen. DasStädtchen, so klein es ist, nährt zwei Kanfleute und be-darf sie: denn jcnseit des Stromes herrscht der Allein-händler Jonas, und wer dicßscits für einen Pfenning