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vor der Vcrrätherei seiner Wangen nnd dachte still a»das reizende Mädchen, das ihm immer vor den Augenschwebte.
„Was hängst du den Kopf?" rief ihn: Moritz zu. „Laßuns fröhlich sepn; der Wein ist gut! Wer weiß, ob wirein so edles und unverfälschtes Getränk im goldncn Schiffegefunden hätten; denn wo Schiffe sind, gibt's auch Wasser."
„Wie fallen Sie auf's goldnc Schiff?" fragte Faß-mann. „Sind Sic denn in unserer Gegend so bekannt,daß Sic — — Doch Pardon! Ich sündigte gegen mei-nen Grundsatz, mich unbescheidener Fragen zu enthalten."
Moritz erzählte jetzt, wie ihnen der Besitzer jenes Gast-hofs gleichsam befohlen hatte, dort Herberge zu nehmen.
„O du vermaledeiter Jonas Bulling!" rief Faßmann,und fuhr heftig aus seinem Sessel empor.
„Sehen Sie," sprach er mit funkelnden Angen, „ichhabe mich heute den ganzen Tag noch nicht vom Stuhlegeregt, aber der Acrger über den neidischen Brodräuberbringt mich noch so spät auf die Beine. Wenn ich wildwerde, kann ich nicht sitzen."
Er keuchte mit schwerfälligen Schritten, die keine Spurder vormals geübten Laufkunst verriethen, in der Stubeans und ab, ergriff eine» Stock und that Lusthicbc.
Die Gäste bemühten sich, ihn zu beruhigen, und brach-ten ihn durch besänftigende Worte wieder ans seinen Stuhl.
„Der verdammte Jonas Bulling!" — begann er jetztvon neuem — „der arbeitet mit aller Macht und Gewaltan meinem Sarge! Er ist der eigennützigste Mensch undder größte Neidhart auf Gottes Erdboden; er gönnt be-sonders mir nicht die Augen im Kopfe, und wir könntendoch gut neben einander bestehen. Er ist Kaufmann, hatden einzige» Laden im Orte, handelt mit Schnitt - und