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er wie aus den Wolken fiel. Er brachte vom GrafenMarkstein (der die Stadt und Herrschaft Fehdingen besitzt,aber sein Leben lang, wie der ewige Jude, in der Weltherum reiset) eine» eigenhändigen Befehl, ihm das Schloßzur Wohnung einzuräumen und ihn als Bevollmächtigtendes Grafen anzuerkennen. Seitdem hauset er hier, wiedas Käuzlein in zerstörten Städten. Mancher hält ihnfür einen Goldmacher, ein Anderer für einen Schatzgräber,ein Dritter für sonst etwas; doch sein eigentliches Thunund Wesen kennt niemand."
„Er hat, glaub' ich, eine Tochter;" sagte Franz miteiner gewisse» Vcrzagheit.
„Das wissen Sie schon?" rief Faßmann. „Ja, es istein schmuckes, cdelherziges Mädchen!"
Franz fühlte sein Gesicht erglühen und schämte fich vorseinem lauernden Freunde, den er seitswärts lächeln sah.Er befürchtete, der Wirth möchte diese Gluth noch stärkeranfachen, und fiel ihm schnell ins Wort: „Haben sie gu-ten Wein?"
„Aufrichtigen Burgunder und Rheinwein."
„Mir gleichviel; nur vom besten! Wir wollen eineFlasche in Ihrer Gesellschaft trinken."
Das Oberons-Horn ertönte; der Kellner erschien, undnach einigen Minuten stand Burgunder auf dem Tische.
4 .
Jnvectiven gegen den Besitzer des goldnenSchiffes.
Gern hätte Franz das Gespräch wieder ans die schöneTochter des Alten vom Berge geleitet: er scheute sich nur