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wenn cs über den Strom herüber oder hinüber schifft, einsIhrem Fenster beobachten können." —
Das entschied bei Franzcn für dcti schwarzen Ritter,und Moritz, der auch nichts gegen ihn einznwcnden hatte,lenkte seine Schritte dahin. In dem Momente, als er denRücken wandte, schob Franz der guten Nathgebcrin nochein Geldgeschenk leise in die Hand, und verbat durch einenWink lauten Dank. Er eilte dann rasch voran, und sahunverwandten Blickes hinauf nach dem Bcrgschloffc. „BeiGott! eine romantische Zaubergegcnd!" rief er aus. „Ichmöchte mich selbst hier niedcrlafscn, und es sollte mir,glaub' ich, nicht schwer werden, für einen solchen Reich-thum von Anmuth ein wenig Spießbürgern zu ertragen."
„So schnell hat sich dein Sinn geändert?" sprach Mo-ritz, und sah ihm scharf in die Augen.
Franz crröthetc, und cs war ihm nicht unlieb, daß dieNähe des schwarzen Ritters dieses Gespräch unterbrach.
3 .
Ein stummer Gastwirth, der Nachahmungverdient.
In der Gaststube thronte der Thüre gegen über einMann von mächtigem Umfang in einem Lehnsessel. Eswar Herr Faßmann, der Wirth znm schwarzen Ritter.Seine Arme ruhten links und rechts auf den Stuhlarmen,und er rührte sich so wenig, als war'.er aus Stein ge-hauen. Die Reisenden boten ihm einen guten Abend, undbewirkten dadurch nichts als einen sanften Griff an dieNachtmütze.