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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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Strom, und wenn wir eilen, so sind wir vielleicht soglücklich, die Damen noch ans der Fähre zu treffen undmit ihnen Bekanntschaft zu machen."

Wohl schwerlich!" sprach die Arme.Ja, wenndie alte Hofmcistcrin nicht so streng wäre! Sic läßt dasliebe Mädchen mit keiner Mannsperson sprechen. Drumreden Sic, mein Herr, »m's Himmels willen das guteKind nicht an! Sic würden ihm Verdruß zuzichen, undvielleicht Ursache sepn, daß es lange Zeit die finsternSchloßmanern nicht verlassen dürfte."

Das sollte mir unendlich leid thun!" sagte Franz.

Und mir noch mehr!" seufzte die Frau.Es wärefür mich und meine kranken, vaterlosen Kinder ein rech-tes Unglick; denn der wohlthätige Engel kommt fast täg-lich unter mein Dach, und erleichtert auf vielfache Artunsere Noth."

Sehr edel!" rief Franz, und drückte der Frau einStück Geld in die Hand.Fern sep es von mir, einesolche Seele zu betrüben! Aber, Freund, über denStrom müsse» wir doch, um in den Gasthof zu kommen."

Die Frau widerricth die Einkehr im goldncn Schiffe.Der Wirth, sagte sie, schreibe mit doppelter Kreide, weiler den hohen Pachtzins, den ihm der Eigenthümer abpresse,nicht anders erschwinge» könne.Bleiben Sie doch aufdieser Seite!" fuhr sic fort:Sie finden einige hundertSchritte von hier ein treffliches Gasthaus, der schwarzeRitter genannt, wo Sie darauf rechnen können, besser undbilliger als dort bewirthet zu werden. Es liegt geradebei dem Platze, wo die Fähre abgcht und anlandct."

Das gibt eine lebhafte Aussicht," sprach Franz.

Und Sic haben überdieß" setzte die Frau lächelndhinzuden Vortheil, daß Sic das schöne Mädchen,