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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Dennoch muß er höflich sehn; das dank'chm Herodcs!"erwiedertc Franz.

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Ein schwarzer Ritter besiegt das goldne Schiff»

Sie wanderten in das Städtchen ein und wurden hiersogleich von einer angenehmen Erscheinung überrascht. Auseinem der ersten Häuser, das sich durch seine Baufälligkeitals eine Wohnung der Armuth ankündigte, trat ein schlan-kes, wunderschönes Mädchen heraus und dankte den Jüng-lingen, die sich grüßend verbeugten, sehr artig, ward aberauf der Stelle von einer alten Matrone, die aus dersel-ben Hütte kam, mit einem finstern Blick dafür bestraftund fast unsanft fortgedrängt. Eine ärmlich gekleideteFrau folgte den beiden Damen bis auf die Straße undrief ihnen, mit Thränen im Auge, Segenswünsche nach.

Die Reisenden waren neugierig, des Mädchens Standund Namen zu erfahren, und wandten sich deßhalb an diearme Frau.

Liebe Herren," sagte sic,ich weiß von der jungenPerson wenig mehr, als daß sie ein freundlicher Engelund ganz das Gegenbild ihres Vaters ist, der eben so fin-ster aussieht, als jenes alte Bergschloß, worin er wohnt."

Moritz fragte: wer der Mann sey und was er treibe.

Das alles ist mir unbekannt;" antwortete sie.Erhält sich erst seit einigen Jahren in unserm Städtchen aufund lebt wie ein Einsiedler."

Komm, komm! Laß uns hier keine Zeit verlieren!"rief Franz.Es wird Nacht, wir müssen noch über den