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Erfahrungen wären Gracians Iwmms 6s und Roche-foucaulds Maximen nicht so gut als die msmoirs8 und Ge-schichte der Höfe, d. h. die Erfahrungen andrer. Endlichberief er sich auf sein eignes Beispiel und sagte, cs wärenerst wenige Jahre, daß er folgende Regeln seines Vatersbegriffe:
Der größte Haß ist, wie die größte Tugend und dieschlimmsten Hunde, still. — Die Weiber haben mehr Wal-lungen und weniger Ueberwallungen, als wir. —Manhasset am andern nichts so sehr, als einen neuen Fehler,den er erst nach Jahren zeigt. — Die meisten Narrheitenverübt man unter Leuten, nach denen man nichts fragt. —Eö ist die gewöhnlichste und schädlichste Täuschung, daß mansich allzeit für den einzigen hält, der gewisse Dinge be-merkt. — Die Weiber und sanfte Leute sind nur zaghaft ineignen Gefahren, und herzhaft in fremden, wenn sie rettensollen. — Traue keinem (und wär' eö ein Heiliger), der inder geringsten Kleinigkeit seine Ehre im Stiche lässet; undeiner solchen Frau noch weniger. — Die meisten verwechselnihre Eitelkeit mit ihrer Ehrliebe, und geben Wunden dereinen für Wunden der andern aus, und umgekehrt. — Waswir aus Menschenliebe Vorhaben, würden wir allemal er-reichen, wenn wir keinen Eigennutz einmischten. — DieWärme eines Mannes wird von nichts leichter verkannt, alsvon der Wärme eines Jünglings.-
Die letzte Bemerkung, die sich vielleicht näher bezog,hatt' er schon am Ufer der Insel in der Stellung des Ab-schieds gemacht, den er mit jener besonnenen Höflichkeit nahm,die in seinem Stande sogar Eltern und Kindern die Händeund Arme führt.