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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
251
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heit als Mundlcim mischen. Diese drei Kinder ließ er vcr-borgen nach England bringen und sie inEato n zu Gelehrtenund in London zu Semperfrcicn erziehen, um sic einmalihrem Vater alck blutoerwandte Beistände seiner wankendenRegierung wicdcrzuschcnkcn. Daher hatt' er dem sogenann-ten Jnfanten (Flamin) Ncgicrrath werden helfen. Sobalder einmal die ganze Kinderkolonie beisammen hat, so über-rascht und beglückt er den Vater mit ihrer frohen Erscheinung.Den setzt unsichtbaren Sohn deö Kaplans, der Blattern undBlindheit vor dem Einschiffcn bekam, verheimlicht er darum,weil sonst leicht zu errathen wäre, wem Flamin eigentlichangchöre.

Viktor fragte ihn, wie er den Fürsten von der Ver-wandtschaft mit 4 oder 5 Unbekannten überführe.Durchmein Wort" versetzte Horion anfangs; dann fügte er dieübrigen Beweismittel hinzu: bei Flamin daS Zcugniß dermitkommcndcn Mutter (der Nichte), bei den übrigen ihreAehnlichkeit mit ihren Abbildern, die er noch hat, und endlichdas Muttermal eines Stettinerapfels.

Viktor hatt' es schon lange von der Pfarrcrin gehört, alleSöhne Jenners hätten ein gewisses Mutter- oder Vatermal aufdem linken Schulterblatt, das wie Nichts aussähe, ausgenommenim Herbst, wenn die Stettiner reifen: da wcrd' es auchroth, und gleiche dem Urbild. Dem Leser selber müssenaus den Jahrbüchern der kuriosen und gelehrten Gesellschaf-ten ganze Fruchtkörbe voll Kirschen vvrgekommen scyn, derenRöthclzeichnung nur matt auf Kindern war, und die sicherst mit den reisenden Urbildern auf den Zweigen höher-theten. Wäre einem Bad-Gesellschafter von mir zu glauben,so hätt' ich selber ein solches Stettiner Fruchtstück auf der