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„nach Maienthal — und sei vorsichtig und glücklich!" —Aber ob er gleich den Abschied mit jener zurückhaltendenFeinheit nahm, die in seinem Stande sogar Eltern und Kin-dern die Hände und die Arme führt: so drückte doch Viktorden kindlichen von Seufzern und Gefühlen schwängern Bu-sen an den väterlichen mit einer Heftigkeit, als wollt' ersein verarmendes Herz zu den Thränen cntzweiprefsen, dieer immer heißer und größer zeigen mußte. Ach der Ver-lassene! Als die Brücke, welche die väterlichen und die kind-lichen Tage auseinander spaltete, aufgestiegcn war, gingViktor allein darüber, wankend und taub — und als sie insWasser wieder eingesunken und der Vater in die Insel ver-schwunden war, drückte ihn das Mitleiden aus das Ufer dar-nieder — und als er alle Thränen aus dem leidenden Her-zen wie Pfeile gezogen hatte, verließ er langsam und träu-mend die stille Gegend der Räthsel und Schmerzen, und dendunkeln Trauergarten der todten Mutter und des LüsternVaters, und seine ganze erschütterte Seele rief unaufhörlich:ach guter Vater, hoffe wenigstens und kehre wieder undverlaß mich nicht! —
Wir wollen jetzt alles, was in der bisherigen GeschichteDunkelheiten machte, und was der Lord seinem Sohne auf-hcllte, uns auch aufklären. Man erinnert sich noch, daß zurZeit, da er nach Frankreich abging, um die Kinder des Für-sten — den sogenannten Walliser, Brasilier und Asturicrund den ZIonsEur — abzuholen, die finstere Nachricht ihrerEntführung einlicf. Diese Entführung hatt' er aber (dasgestand er nun) selber veranstaltet, blos das Verschwindendes 5Io»sie>ir aus den 7 Inseln war ohne sein Wissen vor-gefallen, und in seine Unwahrheit könnt' er also einige Wahr-