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wenig und stellte die fünf offnen Finger auf sein Herz, alswollt' er's ergreifen und herausziehen, und blickte auf dassteinerne blasse, als wollt' er sagen: warum ruht meinesnicht auch? — Der gute sterbende Viktor, zermalmet vonliebendem Jammer, zerrinnend in Mitleid, wollte an dentheucrn verheerten Busen fallen und wollte mehr als denSeufzer sagen: „o Gott, mein guter Vater!" Aber derLord hielt ihn sanft von sich ab und die Gallcnzähre wurdeunvergessen vom Auge zerquetscht. Der Lord fing Wieder-au, aber kälter: „glaube nicht, daß ich besonders gerührt bin„— glaube nicht, daß ich eine Freude begehre, oder einen„Schmerz verwünsche — ich lebe nun ohne Hoffnung und„sterbe nun ohne Hoffnung!" —
Seine Stimme kam schneidend über Eisfelder her, seinBlick war scharf durch Frost.
Er fuhr fort: „Wenn ich sieben Menschen vielleicht„glücklich gemacht habe, so muß auf meinen schwarzen„Marmor geschrieben werden: es ruht... . Warum wun-derst du dich so? Bist du jetzt schon ruhig?" — DcrVatcr sah starr auf das weiße Herz, und starrer gerade aus,als wenn eine Gestalt sich aufhöbe aus dem Grabe — dasfrierende Auge legte und drehte sich auf eine aufdringcndeThräne — schnell zog er einen Flor von einem Spiegel zurückund sagte: „Blicke hinein, aber umarme mich daraus!" . . .Viktor starrte in den Spiegel und sah schaudernd ein ewiggeliebtes Angesicht darin erscheinen — das Angesicht seinesLehrers Dahore — er bebte wol zusammen, aber er sahsich doch nicht um, und umfaßte den Vater, der ohne Hoff-nung war.
„Du zitterst viel zu stark (sagte der Lord), aber frage