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Wallungen den Blick nach dem hohen Tempel — durch dieFlore stiegen fünf Gcwitterablciter ln den Himmel auf, undein Regenbogen aus zweien in einander gekrümmten auf-springenden Wafscrstralen schwebte flimmernd am Gezwcige,und immer wölbten sich die zwei Stralen herauf, und immerzersplitterten sic einander oben in der Berührung-
Als Horion seinen Sohn, dessen Herz von lauter un-sichtbaren Händen gcfasset, erschreckt, gedrückt, entzündet,erkältet wurde, in das niedrige Birkengebüsch hinciuzog: sobegann die lallende Todtcnzunge eines Orgel-Tremulantendurch die öde Stille den Scnfzcr des Menschen anzureden,und der wankende Ton wand sich zu tief in ein weichesHerz. — Da standen beide an einem vom Gebüsche dunkelüberbauctcn Grabe — auf dem Grabe lag ein schwarzerMarmor, auf dem ein überschleicrteö blutloses weißes Herzund die bleichen Worte standen: es ruht. „Hier wurde,„sagte der Lord, mein zweites Auge blind: Mary's*) Sarg„steht in diesem Grabe; als dieser aus England ankam in„der Insel, entzündete sich das kranke Auge zu sehr und sah„niemals wieder." — Nie schauderte Viktor so, nie sah erauf einem Gesicht eine solche chaotische wechselnde Welt vonfliehenden, kommenden, kämpfenden, vergehenden Empfindun-gen; nie starrte ein solches Eis der Stirne und Augen überkrampfhaften Lippen — und ein Vater sah so aus, und einSohn empfand cs nach.
„Ich bin unglücklich," sagte langsam sein Vater; einebeißende bittere Thränc brannte am Augapfel; er stockte ein
So hieß die Gemahlin des Lords, die im 23stcn Jahre derNutze in die ewigen Arme fiel.