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über den ersten Grundsatz in der Moral uneins wird: so istsoviel gewiß, daß der besagte Jüngling (wenn anders Fein-heit, Gefühl und Besonnenheit einander die Wage inihm halten) ein wenig toll thun und für die besagte Mit-arbeiterin (wenn sie anders nicht mit den Höckern des Kopsesoder Herzens an seine Fühlsäden stoßet) etwas empfindenmuß, das zu warm ist für die Freundschaft und zu unreiffür die Liebe, das an jene gränzt, weil cs mehre Gegen-stände cinschlicßt, und an diese, weil es an dieser stirbt. Unddas ist ja eben nichts anders, als meine Gcsammt- oderZugleichlicbe, die ich sonst Simultan- und Tuttiliebe genannt.Beispiele sind verhaßt: sonst zog' ich meines an. Diese Uni-vcrsalliebe ist ein ungegliederter Fausthandschuh, in den, weilkeine Verschlage die vier Finger trennen, jede Hand sicht-lich hineinfährt — in die Parzialliebe oder in den Finger-handschuh drängt sich nur eine einzige Hand. Da ich zuerstdiese Sache und Insel entdeckt habe: so kann ich ihr denNamen schenken, womit sie andre nennen und rufen müssen.Man soll sie künftighin die Samm- oder Zugleichliebe be-namsen, ob ich sic gleich auch, wenn ich und Kolbe woll-ten, die Präludirlicbe — die Maökopei - Zärtlichkeit — dieGeneral-Wärme — die Einkindschafttreue nennen lassenkönnte.
Den Theologen und ihrer Kannengicßerei von denEndabsichtcn zu gefallen, werf' ich noch diesen festen Grund-satz her: ich möchte den sehen, dcr'S ohne die Sammliebe inunfern Zeiten, wo die einspännige Liebe durch die Forde-rungen eines größeren metallischen und moralischenEingebrachten seltner wird, drei Jahre aushielte.
2) Die zweite Ursache von Viktors Weiber-Liebhaberci