war sein Muttermal, d. h. eine Achnlichkcit mit seiner undjeder Mutter. Er behauptete ohnehin, seine Ideen hättengerade den Schritt, d. h. den Sprung der weiblichen, under hätte überhaupt recht viel von einer Frau; wenigstensgleichen die Weiber ihm darin, daß ihre Liebe durch Sprechenund Umgang entsteht. Ihre Liebe hat sicher nicht viel öftermit Haß und Kälte angefangen als aufgchört. Aus einemaufgcdrungenen verhaßten Bräutigam wird oft ein geliebterEhemann. „Ich will — sagte er im Hannoverischen — wenn„nicht in ihr Herz, doch in ihre Hcrzohrcn. Sollte denn die„Natur in die weibliche Brust zwei so weite Herzkammern —„man kann sich darin umkehrcn — und zwei so nette Herz-„alkove — den Herzbeutel Hab' ich gar nicht berührt — bloö„darum hineingebauct haben, daß eine Mannsseelc diese vier„Zimmer mutterseelenallein miethe, wie Eine weibliche„die vier Gchirnkammcrn des Kopf-Frauengcmachs bewohnt?„Ganz unmöglich! und sie thun's auch nicht: sondern —aber„wer übermäßigen Witz scheuet, gehe mir jetzt aus den Füßen„— in die zwei Flügel dieser Rotunda und in die Seiten-„gcbäude wird hincingelagcrt, was hincingeht, d. h. mehr„als herauSgcht — wie in einem Zoll- oder Taubenhause„geht's aus und ein — man kann nicht zählen, wenn man„zusieht — cs ist ein schöner Tempel, der Durchgang»„gcrechtigkcit hat. — Solche kehren sich an die wenigen„gar nicht, die sich cinschränkcn und die Hauptloge des Her-„zens nur einem einzigen Liebhaber geben und blos die„zwei Seitenlogen tausend Freunden."
Gleichwol könnt' es Jean Paul — es mochte immerhinPlatz genug übrig seyn — nie so weit treiben, daß er nurin die zwei Kolonickörbe, nämlich in die Hcrzohrcn, hinein-