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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
178
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müssen, weil die Früchte eines Baums desto dicker und süßerwerden, wenn man die andern abgebrochen und derglei-chen mehr. Denn aufrichtig zu sprechen, die Leser, dieeine Schutzschrist begehren, bedürfen selber eine, und Ema-nucl ist etwas besseres werth als einer peinlichen Dc-scnsion.

Jetzo sprang dem Helden der Trost wie eine Quelleauf, daß er am Donnerstag seine Scelenwanderung durchdie Natur, seine Reise, anhebe:beim Henker! sagt' er auf-hüpfend, was hat ein Christ da nöthig, daß er Nothmün-zcn schlägt und Trauermäntel umthut, wenn er am Don-nerstage nach Kusscwiz zur Ucbcrgabe der italiänischenPrinzessin reisen kann und am Sonnabend nach derInsel der Vereinigung, und noch am nämlichen Tage,welches Ein Tag vor Johannis ist, nach Maienthal zuseinem Theuern, zu seinem Engel?"

O Himmel, ich wollt', er und ich wären schon über dieReise her wahrhaftig sie kann, wenn mich nicht alle Hoff-nungen belügen, vielleicht ganz erträglich werden!

Unter der Wochcnbctstunde des Mittwochs rolltenzwei Wägen vor; aus dem vollen traten der Lord und derFürst, aus dem leeren nichts. Die alte Appel hatte sichprächtig angekleidet und in die Speisekammer eingesperrt.Der Kaplan war glücklicher, er dozirtc im Tempel. Manmacht selten ein gcscheidtcS Gesicht, wenn man vorgcstelltwird oder ein dummes, wenn man vorstellt. Der Lordführte dem Fürsten seinen Sohn als ein Unterpfand seinerkünftigen Treue in die Hände und ans Herz, aber mit einerWürde, die eben so viel Ehrfurcht erwarb, als sie erwies.Mein guter Held betrug sich wie ein Narr; er hatte