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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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weit mehr Witz, als unsre Achtung gegen Höhere oder dieihrige gegen uns verstattet; ein Talent, das außer demHvf-Lchndicnste sich äußert, kann als Hochvcrrath betrachtetwerden.

Sein Witz war blos eine versteckte Verlegenheit, worinihn zwei Gesichter und eine dritte Ursache setzten. Erstlichdas fürstliche . . .

Wenn sich die Lcsewelt beschwert, daß so allmälig,wie sie sehe, ein neuer Name und Aktör nach dem andernin diesen Venusstern hereinschleichc und ihn so voll mache,bis aus dem historischen Bildersaal ein ordentlicher Vokabel-saal werde, in welchem sie mit einem Adreßkalender in derHand herumwandeln müsse: so hat sie wahrhaftig nur zusehr Recht, und ich habe mich selber schon am meisten darüberbeschwert; denn mir bleibt am Ende doch die größte Lastaus dem Halse, weil jeder neue Tropf ein neues herausge-zogenes Orgclregister ist, das ich mit spielen muß und dasmir das Niederdrücken der Tasten sauerer macht; aber derKorrespondent schickt mir im Kürbiß, ohne anzufragen, allediese Einquartierung zu, und der Schnakenmacher schreibtgar, ich sollt' es nur der Welt sagen, es komme noch mehrVolk.

Das fürstliche Gesicht setzte den Helden in Verlegen-heit, nicht weil es imponirte, sondern weil es dieses bleibenließ. Es war ein Wochentag- und Kurrentgesicht, das ausMünzen, aber nicht auf Preismedaillen gehörte mit Ara-besken-Zügen, die weder Gutes noch Böses bedeutenvon wenigem Hof-Mattgold überflogen eiugeölct miteinem sanften Oel, das die stärksten Wellen erdrücken konnte eine Art süßer Wein, mehr den Weibern als Männern

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