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melS dahin, wogen in jener Tiefe voll übcrhüllter Weltenjetzt eure Aetherhüllen um leie verdeckten Sonnen? Achkommt wieder, wogt wieder, in einem Jahr rinn' ich ausge-löst in euer Herz!
— Und Du, mein Freund, suche mich bald! Dich kannauf der Erde keiner so lieben wie ein Mensch, der bald ster-ben muß. Du gutes Herz, das mir diese milden Tage nochzum Abschied in die Hände drücken, unaussprechlich will ichDich lieben und wärmen — in diesem Jahr, wo ich nochnicht wcggchoben werde, will ich blos bei Dir bleiben, undwenn der Tod kommt und mein Herz fordert, findet er esblos an Deiner Brust.
Ich kenne meinen Freund, sein Leben und seine Zukunft.In Deinen kommenden Jahren stehen dunkle Marterkam-mcrn offen, und wenn ich sterbe und Du bei mir bist, wcrd'ich seufzen: warum kann ich ihn nicht mitnchmen, eh' erseine Thränen vergießet!
Ach Horion! im Menschen steht ein schwarzes Todten-mecr, aus dem sich erst, wenn es zittert, die glückliche Inselder zweiten Welt mit ihren Nebeln vorhebt! Aber meineLippen werden schon unter dem Erdenkloß liegen, wenn diekalte Stunde zn Dir kommt, wo Du keinen Gott mehr se-hen wirst, wo aus seinem Thron der Tod liegt und um sichmäht und bis anS Nichts seine Frostschatten und seine Sen-sen-Blitze wirft. — O Geliebter, mein Hügel wird dannschon stehen, wenn Deine innere Mitternacht anbricht; mitJammer wirst Du auf ihn steigen und ergrimmt in die
an zu wallen, und diese Luftwegen hält man in der Kind-heit für spielende Engel.