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„hinein." Mir ist, als hört' ich die oben gedachte Hofdameleibhaftig sprechen, unter deren dünnen Blonden mehr Phi-losophie blieb, als unter manchem Doktor-Filzhut, wie Queck-silber im Flor beklebt und durch Leder rinnt. — Viktor ant-wortete mit der gewöhnlichen Theilnahme seines guten Her-zens: „Emanucl steht nahe am Menschen und kennt ihn. —„Den umgaukcltcn Menschen fuhren zwei Prospekt Male-rin neu durch das ganze Theater, die Erinnerung und„die Hoffnung — in der Gegenwart ist er ängstlich, das„Vergnügen wird ihm nur in tausend lilliputische Augen-blicke eingeschenkt wie dem Gulliver; wie soll das berauschen„oder sättigen? — Wenn wir uns einen vergnügten Tag„vorstellcn, so drängen wir ihn in einen einzigen freudigen„Gedanken; kommen wir hinan, so wird dieser Gedanke un-„tcr den ganzen Tag verdünnt." —
„Daran denk' ich, versetzte sie, so oft ich durch Wiesen„gehe: in der Ferne stehen Blumen an Blumen — aber in„der Nähe sind sie alle durch Gras auseinander gerückt. —„Aber am Ende wird doch auch die Erinnerung bloS in„der Gegenwart genossen." . . . Viktor dachte blos überdie Blumen nach, und sagte vertieft: „und in der Nacht„scheu die Blumen selber wie Gras aus" — als eS plötzlichzu tropfen ansing.
Sie traten alle feierlich in das Gartenhaus, auf dessenDache der Regen aufschlug, indeß in die offnen Fenster derauf- und zugcdeckte Mond wie ein Gletscher seine Schnee-blitze hineinwarf — der laue Blüten-Athen: der ganzenleuchtenden Landschaft hauchte jeden menschlichen Seufzer,jeden schweren Busen heilend an. — In dieser engen Nähe,durch die mit dem Monde abwechselnde Nacht abgeschieden