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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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wegungcn, die Goldauflösnng unsrer reichhaltigsten Ideenund der Geist unserö Geistes ist. Dieser klügere Gedanke,den ich so lode, war der, sich auf dem linken Arm zur Aderzu lassen es dem ganzen Hause zu verhalten Abendsdem Lord Glück zu wünschen und jedem und am Endeden Aermel auszuzichen und die Wunde zu zeigen, wie einRömer, und zu sagen: gratulirt doch zur Aderlaß! Ersetzte es durch, und der Schcercr mußte staunend etwas an-deres zerhacken als das Kinn. Der Blcssirtc gab ihm daöGeleite bis an dieHofthürc, nicht sowvl aus Höflichkeit, alsdamit cr's nicht der ganzen HauSgenoffenschaft vortrüge, son-dern den Vorfall überhaupt bei sich behielte, ausgenommenin Häusern, wo ein Bart war und ein Ohr. Denn ei»Geschichtschreiber sei immerhin der Monatzeiger der Zeit und folglich sei der Zeitungsetzcr der Stundenzei-ger derselben mithin ein Weib ihr Sekundenzeiger:so ist doch der Bartputzer beides, das Weib und der Se-kundenzeiger.

Als Flamin und Viktor hinuntergingen ins Wohn-,Putz-, Sommer- und Wintcrzimmer, stach unter lauterfrohe» Gesichtern ein verdrießliches vor, das dem wie besessenumhersetzendcn Pfarrer gehörte: er konnte zweierlei unmög-lich ausspüren, seine Bibel und seine Puderquaste. DreiMinuten vorher hatt' er so gejammert:Bin ich und meinelendes Leben denn zu einer wahren Passionhistorie auscr- sehen? Man gebe mir einen Glücktopf, aus dem jederandre ganze Königreiche jhcrauskrebsen würde sobald michder böse Feind nahe merkt, so legt er seinen Unrath hinein;und diesen heb' ich dann statt der Krebse und Königreicheheraus, und weiter nichts. Es War' heute hübsch ge-

Jean Paul's ausgew. Merle. Hl. tz