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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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brennen wollen, als Garn. Ihr geliebter Viktor sollte das war ihr Plan ihrem Manne, dessen Wiegenfestheute auch cinsicl, den gewöhnlichen Glückwunsch bringenund ihn nachher halbircn und dem Lord hinlangen müssen,der mit seinem eignen Geburttag aussticg.

Betrügen wollte zweitens Sebastian und sie den alten Ka-plan, der vergessen, daß er geboren worden welches ihm schonbei seinem ersten Gcburttage begegnet war. Die Menschenbehalten einen fremden Lebenslauf besser, als den eignen:wahrhaftig, wir achten eine Geschichte, die einmal die unsrigewar, und welche die Hülse der vcrflogncn Stunden ist, vielzu wenig, und doch werden die Zeittropscn, durch die wirschwimmen, erst in der Ferne der Erinnerung znm Regen-bogen des Genusses. Die Männer wissen, wann alle Kaisergeboren und alle Philosophen gestorben sind die Weiberwissen aus der Chronologie bloS das, wann ihre Männer,die ihre Regenten und klassischen Autoren sind, beides tha-ten. Viktor, dessen seines Gefühl von zu großen Aufmerk-samkeiten für ihn verschrei wurde, war froh, daß EymannSSchultern die Hälfte der heutigen Ehre tragen mußten.

Betrügen wollte drittens der Pfarrherr so gut alseiner, und zwar seden. Da für ihn dieser Festtag wiedie drei hohen Feste der Klöster zugleich Rasirtag war,an welchem die gescheitsten Köpfe die dümmsten Gesichtermachen: so schnitt der Barbier mit der Rasir-Lanzctte in desSeclensorgcrS Haut wie in eine Birkenrinde sein Andenken;aber dieses wenige Blut, das ausquvll, führte dem Pfarrereinen klügcrn Gedanken zu, als das, was der Bader darinließ, welches doch den Nervcnsast absondcrte, der nach denseichtesten Denkern die Gelcnkschmiere unsrer geistigen Be-