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heute zum Abschied, weil er morgen in die Stadt zurückfuhr.Er gefiel unscrm Helden immer weniger; und eine Pagcn-gcschichte, die er von sich erzählte, erneuerte Viktors Ent-schluß, die Bitte der Pfarrcrin um die Vcrschcuchung einessolchen Menschen srühe zu erfüllen.
Matthicu hatte als Page den Dienst bei der Oberhos-Meisterin, ich glaube den großen und den kleinen. Gleich-wvl mußt' er einmal einen Abbate und GcwifscnSrath inein Kabinet derselben bestellen, das der Betstuhl und die heiligeStätte in einem Grade seyn sollte, den freilich ihr dummereifersüchtiger Mann nicht begriff. Nun war im Nebenzim-mer ein musikalischer Armsessel, den man im Grunde mitnichts spielte, als mit dem Steiß; sobald man sich hinein-setzte, sing er seine Ouvertüre an, und ich saß einmalbeim Fürsten Esterhazy in so einem. Unser Matz — so nenntihn das ganze bürgerliche Flachscnfingcn; einige Kanzelei-verwandte heißen ihn auch den Evangelisten — bestellte denAbbate um zwei Stunden zu bald; setzte aber, damit derMann mit der tonsurirten Perücke nicht vom Passen er-mattete, vorher den musizircnden Sessel hinein, als Ruhe-bank und Ankerplatz für matte Erpcktanten. Gegen dreiUhr Nachts, als die Gesellschaft fort war, ausgenommen denOberhofmeister, senkte, der stehcnösatte Gewissensrath seinenRumpf endlich in den mit Favorit-Arien ausgepolstertenSorgestuhl, und weckte mit seinen Hosen die ganze Trauer-mustk und deren Mordantcn darin auf, ohne die geringsteMöglichkeit, das Kabinet-Ständchcn dieses Weckers zu stillen.Der Ehegemahl ging endlich, wie ein Hering, den Final-kadenzen nach, und zog den mitten im Kontrapunkt und inPralltrillcrn seßhaften GewisscnSmann aus seinem Orgel-