104
die größten Verfasser und Traucrdichtcr, wenn diese feinscyn und sic durch ästhetische Gaukeleien entweder wie Schröpferin Furcht oder wie Bettler in Mitlciden setzen wollten,daß sie diese kaltblütig sich abarbciten ließen, und sagten:„wir lassen uns nicht sangen." — Gleichwol wären die Re-zensenten noch toller und gcschcidtcr, und vielleicht die bestenfetzigen Skotometer (Dunkclmcsser), zumal da sie so elendePhotometcr (Lichtmesser) wären. — Und endlich sagt' ichmeinem historischen Adjutanten geradeheraus, er hätte keinenSchaden davon, ich jedoch, daß man mich in mehre Sprachenübersetzte und darin für jede Unwahrschcinlichkeit des Textesin das Gcißelgcwölbe einer Note hinunterzöge und da sehrstriche, indcß ich nicht den Mund aufthun dürfte, wenn dervcrdollmctschende Spitzbube, der meinen Kürbißslaschenkellcrwie ein Faß Wein aus einem Land ins andre führe, denWein untcrwcgcs wie alle Fuhrleute mit Wasser außen be-gösse und innen nachfüllte. — Er sollte mir nur wenigstens,bat ich, Antwort geben, damit ich sie den Lesern zeigen könnte,
als einen Beweis, daß ich ihm geschrieben.-
Im nächsten Hundöposttag möchten also in jedem Fallegroße Dinge zu erwarten scyn. —
Noch dazu fällt der vierte Mai hinein mit seinen, wiecs scheint, wichtigen zwei Dankfcsten für die Ankunft derzwei Sebastiane, des kleinen in der Welt, des großen imBaddorfc. Sogar Klotildc ist morgen dabei; und Viktorist recht begierig (ich selber), sie in der Sonne der Liebe zusehen neben Flamin: denn drüben schienen alle ihre Schön-heiten ein vom Stral der Liebe noch nicht getroffncS undgereiftes Herz zu umblühcn, wie Blumenblätter die weißenHerzblätter vor der Sonne überbauen. — Matthieu kam