5. Hnndsposttag.
Der dritte Mai — die Nachtigall — der auf der Musik sitzendeAbbate.
^Hch muß überhaupt voraus bemerken, daß ich sehr dummwäre, wenn ich die Menge von Unwahrschcinlichkeitcn in die-ser Historie nicht merkte; aber ich merke sie sämmtlich gut;sa ich habe solche — z. B. die in Klotildcns Betragen, oderdie des medizinischen Doktorats des Helden — noch eher alsder Leser selber wahrgenommen, weil ich alles eher — ge-lesen habe. Ich schob cS daher nicht länger aus, sondernging mit der heutigen HofmannS-Post meinen Korrespondentenan, mir daS nächstem«! durch den Hund in seiner Porträt-büchse zu schreiben, woran wir alle wären. — Ich schrieb'sihm gerade zu, er wüßte den Henker davon, obwol aber ich,von den Lesern und ihrer Tyrannei — ich müßt' ihm sagen(sagt' ich), sie wären Leute von Verstand, denen ein Lcbens-beschreiber, sa ein Roman-Bauherr nicht mit Dichtertrugekommen dürfte, sondern die sagten, wie der Areopag, „das„nackte historische Faktum her, ohne alle weitere poetische„Einkleidung." — Und es nähme mich überhaupt Wunder(fuhr ich fort), daß er noch nicht wüßte, daß sie soviel, thcilöVerstand, theils vierblättrigen Klee '*) in sich hätten, daß sie
Dieser Klee macht, zufällig gefunden, daß man nicht mehrzu täuschen ist. Bisher fanden ihn nur — Fürsten undPhilosophen.