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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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an die große frostige Ncujahrsmcssc des Lebens Viktorsedlen Busen schwer und voll; er versank süß-betäubt in daöGetöse, und die Menschen-Reihen um ihn schloffen seineSeele in ihre stillern Phantasten ein. Daö war die Ursache,warum ihn Göthe'ö hogarthisches Schwanzstück einesJahrmarkts (so wie Shakspeare) immer melancholisch zurück-ließ; so wie er überhaupt gerade im Niedrigkomischen dashohe Ernsthafte am liebsten fand (Weiber sind nur zumumgekehrten Funde fähig) und ein komisches Buch ohnejeden edler» Zug und Wink (z. V. Blumauers Aeneis)könnt' er so wenig wie La Mettrie's ekelhaft lachendes Ge-sicht ertragen, oder die Gesichter auf den Titelkupfcrn desVademekums.-

Er vergaß sich und die Nachbarschaft wie ein wahrerJüngling, breitete die Arme halb aus, und sagte mit einemAuge, in dem man die sehnsüchtig an einem Bilde Emanuelsarbeitende Seele sah:nun kenn' ich dich, du Namenloser!

du bist der hohe Mensch, der so selten ist.-Ich

versichere Sie, Hr. v. Schlcunes, an Hrn. Emanucl ist'was! . . . Nein, unter diesem Leben im Flug sollte dochdas Ding, daö so pre8ti88i,»o hinschießt aus einem Regen-schauer in den andern und von Gewölle zu Gewölle, dochnicht in Einem fort den Schnabel aussperren zum Geläch-ter ... Ich las heute 'wo: der Mensch hat nur dritthalbMinuten, und nur eine zum Lächeln. . . ." Er war ganzin seine Gefühle verirrt: sonst hätt' er mehr zurückbehalten,besonders die letzte Zeile aus dem im Garten gefundncnBlättchen. Klotilde wurde über irgend etwas betroffen. Erhätte jetzo gern das Blättchen hinansgelesen. Sie erzählteihm nun- diejenigen Sonderbarkeiten von ihrem Lehrer, in

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