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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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schlechte eigne auf Unschuld regierte, und ihre Nase, diezu viel Besonnenheit vcrricth, seinen neuen Adam wiederaus die Beine, auf den sich schon der alte gesetzt hatte. Erprieö sich glücklich, daß er Flamins Freund sei, und mithinauf ihre Aufmerksamkeit und ihren Umgang einige Rechtehabe. Glcichwol war ihm noch immer, als wenn alles,was sie thätc, zum crstenmalc in der Welt geschähe, under gab auf sie Acht, wie auf einen operirten Blindgebornenoder auf einen Omai oder einen Li-Bu. Er dachte immer,wie sollt' ihr wol das Sitzen lassen oder das Darrei-chen eines Fruchttellers oder das Essen einer Kirscheoder das Niedcrsehen in ein Briefchen." Ich bin noch einärgerer Narr neben der besagten Hofdame.

Endlich kam in den Garten Le Baut nach der erstenToilette, und seine Frau nach der zweiten. Der Kammer-Herr ein kurzes, biegsames, geschnürtes Ding, das vordem Teufel in der Hölle den Hut abziehen wird, wenn'shineintritt empfing den Sohn seines Erbfeindes ungemeinverbindlich, und doch mit Würde, zu welcher ihm aber nichtsein Herz, sondern sein Stand die Kräfte gab. Viktor hegte,eben weil er sich ihn beleidigt dachte, zuvorkommendes Wohl-wollen für ihn. Obgleich Le Bauts Zunge fast wie seineZähne falsch und eingesetzt waren, und mithin die ansZahn-und Zungenbnchstabcn gemachten Wörter auch: so gefiel erdoch mit seinen weder plumpen, noch unhöflichen Schmeiche-leien wozu auch seine Stellungen und Absichten gehören unser»: aufrichtigen Viktor, welcher feine Schmeichler,als Schwache, nicht hassen konnte. Die Kammerherrindie schon in den Jahren war, die eine Kokette zu verhehlensucht, ob sie gleich die vorhergehenden noch eher zu vcrber-